20:14 (6:6)
Am Sonntagnachmittag hatten die Handballfrauen des TuS Staucha/Hof ihr letztes Saisonspiel gegen die Damen der HSG Muldental aus Rosswein zu bestreiten. Im Hinspiel tat man sich sehr schwer. Auch diesmal sollte es kein leichtes Unterfangen werden. Doch der Reihe nach.
Es dauerte etwas ehe überhaupt der erste Treffer erzielt werden konnte, aber den Hofern gelangen gleich zwei in Folge zum 2:0. Doch in den ersten Minuten gab es ein ganz großes Manko. Es war keine Laufbereitschaft da. Die Hoferinnen kamen mit den Gästen überhaupt nicht zurecht. Es wurde generell viel zu statisch agiert und zu spät auf Aktionen der Gegnerinnen reagiert. Einzig einer wirklich hervorragend aufgelegten Torfrau war es zu verdanken, dass die Heimsieben in den ersten 30 Minuten nicht aussichtslos in Rückstand geriet.
Im Angriff wurde alles ausprobiert. Auf allen Positionen durchgewechselt und auch verschieden Angriffsvarianten ausgetestet, aber nichts führte so richtig zu Erfolg. Zum Glück nutzten das die Gäste nicht aus und scheiterten auch ein ums andere Mal an der stark aufspielenden Hofer Schlussfrau.
So ging es nach 30 Minuten Handball zum Abgewöhnen mit einem mageren 6:6 in die Kabine. Die Ansprache fiel auch dementsprechend deutlich und auch lang aus.
Aber scheinbar fand Coach Norbert Rüster die richtigen Worte,
denn die Hoferinnen erwischten wiederum den besseren Start und konnte mit 8:6 in Führung gehen. Doch der Ausgleich ließ wieder nicht lange auf sich warten. Die Gäste glichen aus und gingen ihrerseits mit 10:9 in Führung. Bis zum 12:12 blieb die Partie ausgeglichen. Doch dann gelang es der Heimsieben mit 5 Treffern in Folge im gegnerischen Gehäuse unterzubringen und kein Gegentor zu kassieren. Grundlage dafür war eine deutlich verbesserte Laufarbeit und ein viel höheres Tempo im Spiel nach vorn.
Dieser Zwischenspurt war am Ende die Entscheidung in diesem lange Zeit umkämpften Spiel. Nach 60 Kräftezehrenden Minuten konnten sich die Damen des TuS Staucha/Hof über einen 20:14 Sieg freuen.
Damit beenden die Hoferinnen diese Saison auf dem zweiten Tabellenplatz.
(Petra Ochocki)
Uta Köhler (Tor), Silvia Göbel (Tor)
Steffi Salomo (9/5), Katrin Schulze (2), Daniela Bautze (3),
Petra Ochocki (1/1), Daniela Lucke (3), Susan Triems, Kati Kummich, Katrin Freigang,
Cornelia Bode, Luisa Steuer (2)
16:22 (9:12)
Nach erneut dreiwöchiger Punktspielpause mussten die Damen des TuS Staucha/Hof am Samstag in Torgau beim VfB antreten.
Das Hinspiel war eine ganz klare Angelegenheit für die Hoferinnen und auch diesmal war man gewillt diese Partie frühzeitig zu entscheiden und ein gutes Spiel zu zeigen.
Doch so recht wollte das nicht klappen. Die Gäste waren im gesamten Spiel nicht wirklich bei der Sache. Aber der Reihe nach.
Es dauerte knappe drei Minuten, ehe der erste Treffer der Partie erzielt wurde. Allerdings gingen die Torgauer Wildcats mit 1:0 in Führung. Irgendwie schien es als ob die Hofer Spielerinnen nicht richtig wach waren. Zu langsam wurde vor allem in der Abwehr reagiert. Es war kaum Bewegung bei der Hofer Mannschaft zu erkennen. Man ließ die Gegnerinnen viel zu oft einfach laufen und so konnten sie sich immer wieder in Wurfposition bringen und durch Hüftwürfe, die für die Torfrau spät zu sehen waren, auch immer wieder zu Treffern kommen. Bis zum 5:5 konnten sie die Gäste nicht absetzen. Doch dann gelangen vier Tore in Folge. Diese Treffer wurden durch ein schnelleres Angriffsspiel und deutlich mehr Bewegung ohne Ball herausgearbeitet,
So stand es dann 5:9 nach rund 20 Minuten. Doch die VfB-Spielerinnen ließen sich nicht wirklich davon beeindrucken und konnten wiederum auf 7:9 verkürzen. Bis zur Pause kam man dann auf ein 9:12 für die Hofer Damen.
Die zweiten 30 Minuten wollte man deutlich mehr laufen und was unbedingt verbessert werden musste, war die Chancenverwertung. Denn diese war absolut schlecht. Egal wer oder von wo, selbst frei Würfe fanden nicht den Weg ins Tor, obwohl man reichlich Möglichkeiten hatte den Vorsprung auszubauen.
So taten sich die Hoferinnen allerdings sehr schwer das Torpolster weiter anwachsen zu lassen. Allerdings konnten die Elbestädterinnen das nicht wirklich nutzen und so wurde über die Spielstände 10:15 und 13:18 am Ende ein 16:22 Sieg im Protokoll vermerkt.
Nächste Woche muß gegen Muldental eine deutliche Leistungssteigerung her. Vor allem in der Abwehr muss sich viel besser bewegt werden und auch an der Chancenverwertung muss unbedingt gearbeitet werden. Dieses Spiel sollte man einfach abhaken und nächste Woche noch einmal alles geben. (Petra Ochocki )
Uta Köhler (Tor), Stephanie Geißler (Tor)
Janine Hoffmann (1), Steffi Salomo (7/1), Daniela Bautze, Petra Ochocki (5/4)
Daniela Lucke (5), Susan Triems, Kati Kummich (2)
Katrin Freigang (1), Cornelia Bode, Luisa Steuer (1)
17:22 (12:10)
Nach erneut dreiwöchiger Punktspielpause war am Sonntag mit dem Bornaer HV der Spitzenreiter in der Bezirksklasse in Hof zu Gast. So hieß es also erster gegen zweiter und damit ging es um die Tabellenführung in dieser Staffel.
Die Gastgeberinnen verschliefen den Start und lagen schnell mit 0:2 hinten. Da zeigte sich schon ein Manko in der Hintermannschaft des TuS Teams. Die Abwehr reagierte zu spät gegen die groß gewachsene Mittelspielerin der Gäste. Aber auch im Angriff ließ man gleich zu Beginn Chancen aus. Allerdings konnten sich die Hoferinnen wieder herankämpfen und zum 3:3 ausgleichen.
Kämpferisch kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Aber leider waren die Damen nicht immer auf Augenhöhe. Die Möglichkeit für ein schnelles Spiel wurde nicht wirklich genutzt. Die Chancen dazu waren da, denn die Bornaerinnen wechselten konsequent zwei Spielerinnen zwischen Angriff und Abwehr. Aber diesen Vorteil wusste die Heimsieben nicht zu nutzen. So bleib die Partie die meiste Zeit über ausgeglichen und erst gegen Ende der ersten Hälfte wurde ein kleiner Vorsprung heraus geworfen.
Grundlage dafür war eine bessere Abwehrarbeit. Es wurde besser untereinander ausgeholfen und jede zeigte auch mehr Laufbereitschaft. Auch wurde in der ersten Hälfte die doch recht ungestüme Spielweise der Gegnerinnen mit Strafwürfen geahndet, und so konnte über diese Tore der Anschluss immer gehalten werden, denn aus dem Spiel heraus fiel es den TuS Angreiferinnen schwer sich gegen die kompakte Abwehr durchzusetzen. Zur Pause stand ein 12:10 auf der Anzeigetafel.
Die zweiten dreißig Minuten sollten die Chancen genutzt werden, denn auch hier ließ man im ersten Durchgang einiges liegen. Aber den Beginn verschliefen die Hausherrinnen komplett. Die Gäste erzielten 4 Treffer in Folge und es stand 12:14. Die Hoferinnen kamen noch einmal auf 13:14 heran und erzielten auch den Ausgleich zum 14:14. Doch dann folgten erneut 4 Treffer der Bornaerinnen und es stand 14:18.Damit war die Partie dann gelaufen. Am Ende stand man nach der 17:22 Niederlage mit leeren Händen da.
Die Heimsieben schaffte es selten ihre Möglichkeiten auszuspielen und aus dem Spiel heraus musste jedes Tor sehr hart erarbeitet werden. Auch die Abwehr stand diesmal nicht so gut, wie man es von der Mannschaft gewohnt ist. Das Spiel muss abgehakt werden und am nächsten Sonntag wird dann zu Hause gegen Eilenburg bewiesen, dass die Mannschaft das besser kann. (Petra Ochocki)
Uta Köhler (Tor)
Silvia Göbel (Tor)
Steffi Salomo (1)
Katrin Schulze (2)
Daniela Bautze (1)
Petra Ochocki (8/6)
Daniela Lucke (4)
Susan Triems
Kati Kummich
Katrin Freigang
Cornelia Bode
Luisa Steuer (1)
8:31 (3:17)
Am Samstag mussten die Damen des TuS Staucha/Hof nach vierwöchiger Pause beim bisher sieglosen tabellenletzten SV Regis-Breitingen antreten.
Zwar standen nicht alle Spielerinnen zur Verfügung, aber auch so sollte ein deutlicher Sieg und beide Punkte mit nach Hause genommen werden.
Mit einer viertel Stunde Verspätung wurde die Partie von den beiden Ersatzschiedsrichtern aus Hof und Regis angepfiffen.
Die ersten beiden Angriffe verliefen auf beiden Seiten noch etwas unkonzentriert, sodaß erst nach rund 3 Minuten das erste Tor für die Gastgeberinnen fiel.
Doch die Hoferinnen konnten durch einen tollen Spielzug ausgleichen und anschleißend mit 1:3 in Führung gehen.
Danach gelang den Spielerinnen von Regis noch einmal der Anschluss zum 2:3, doch es folgten 9 Tore in Folge für die Gäste aus Hof und die Partie war nach gut 20 Minuten beim Stand von 2:12 eigentlich schon entschieden.
Die Abwehr brauchte zwar etwas um sich auf die statische Spielweise der Gegnerinnen einzustellen, aber ein ums andere Mal konnten die Würfe geblockt werden. Leider klappte das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff nicht immer, aber im Großen und Ganzen konnte man schon zufrieden sein.
Insgesamt kamen die Spielerinnen aus Regis nur zu drei Treffern in den ersten 30 Minuten und die Hofer Damen konnten von allen Positionen ihre 17 Tore in Hälfte eins unterbringen und so mit einem sicheren 14-Tore-Vorsprung in die Pause gehen.
In der zweiten Hälfte sollte noch einmal über schnelle Angriffe der Vorsprung ausgebaut werden. So ganz wollten die Tempogegenstöße aber heute nicht klappen. Wenn es aber über den direkten schnellen Angriff nicht ging, dann über die zweite Welle. Manchmal ging man da zwar etwas zu hektisch zu werke und schloss die Angriffe zu schnell ab, aber das sollte an diesem Tag keine Auswirkungen haben.
In der Abwehr wurde man etwas nachlässig, denn oftmals wurden die Bälle, die die Torfrau hielt nicht gesichert und so kamen die Gegner wieder in Ballbesitz.
Doch auch das wurde an diesem Tag nicht bestraft. Im Angriff wurde der Vorsprung kontinuierlich und auch von allen Positionen ausgebaut.. Es wurden tolle Anspiele an den Kreis gezeigt und so konnten sich fast alles Spielerinnen mit am Tore werfen beteiligen.
Der 8:31 Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung. In drei Wochen kommt mit Borna ein ungleich stärkerer Gegner in die heimische Halle. Da gilt es dann über 60 Minuten konzentriert zu spielen und dann wird man sehen. ( Petra Ochocki )
Uta Köhler (Tor)
Silvia Göbel (Tor)
Janine Hoffmann (3)
Steffi Salomo (9/1)
Katrin Schulze (8/3)
Daniela Bautze (2)
Petra Ochocki (5/2)
Susan Triems
Cornelia Bode (2)
Kati Kummich (1)
Luisa Steuer (1)
24:13 (14:4)
Am Sonntag stand bei der Hofer Damen Mannschaft die Rückrundenbegegnung gegen das Team aus Cavertitz auf dem Programm. Bereits das Hinspiel wurde deutlich gewonnen und auch diesmal wollte die Mannschaft beide Punkte holen.
Den ersten Treffer der Partie erzielten auch gleich die Hoferinnen, ehe es den Gästen gelang den Ausgleich zu erzielen. Doch diese sollte das einzige Mal sein, dass die Cavertitzerinnen auf Augenhöhe waren. Schnell zeigten die Spielerinnen aus Hof wo der Hase lang läuft und bauten ihren Vorsprung auf 6:1 aus, ehe den Gästen der zweite Treffer gelang. Die Abwehr stand wieder ziemlich ordentlich und auch die Torhüterinnen hatten wieder einen ganz guten Tag erwischt. Beweis dafür sind ganze vier Gegentreffer in der ersten Halbzeit. Die Abwehr arbeitete auch seitlich recht ordentlich und machte es der Torfrau auch nicht all zu schwer. Nur das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff klappe nicht so gut. Die direkten Pässe zum Tempogegenstoß kamen nicht so richtig an und die zweite Welle wurde nicht wirklich gut vorbereitet. Aber im Positionsangriff wurden die raus gespielten Chancen ganz gut genutzt und so Tor um Tor erzielt. Zum Halbzeitpfiff stand es dann 14:4 und die Hoferinnen konnten sich mit einem beruhigenden 10 Tore Vorsprung in die Kabine verabschieden.
In Hälfte zwei änderte sich nicht wirklich viel an dem Spielverlauf. Die Heimsieben stellte in der Abwehr auf eine offensive 4:2 Variante um und versuchte so schneller an den Ball zu kommen. Damit gab es natürlich auch größere Lücken, die die Gegnerinnen nutzten, um doch noch das ein oder andere Tor zu erzielen. Die Hoferinnen hingegen ließen im zweiten Abschnitt wieder zu viele Möglichkeiten ungenutzt. Der Vorsprung pegelte sich aber bei den 10 Treffern ein, die es schon zur Pause waren Am Ende betrug die Führung dann 11 Tore und die Hofer Damen gingen mit einem 24:13 Sieg vom Parkett.
In den nächsten 3 spielfreien Wochen sollte im Training an der Wurfeffektivität gearbeitet werden. Denn in den letzten Spielen konnten zwar oft viele Tore geworfen werden, aber im Spiel werden immer noch zu viele Chancen ausgelassen. Das muss unbedingt verbessert werden. (Petra Ochocki)
Uta Köhler (Tor)
Stephanie Geißler (Tor)
Janine Hoffmann (2)
Steffi Salomo (2)
Katrin Schulze
Daniela Bautze (2)
Petra Ochocki (5/2)
Daniela Lucke (5)
Susan Triems
Mareen Cardey (5/1)
Kati Kummich (1)
Katrin Freigang (2)
Luisa Steuer
12:24 (6:15)
Zu ungewohnt später Stunde mussten die Damen des TuS Staucha/Hof am Samstag bei der zweiten Mannschaft des BSC VICTORIA Naunhof antreten.
Das Hinspiel in Hof konnten die Hoferinnen für sich entschieden. Auch diesmal sollte es unerwarteter Weise eine klare Angelegenheit werden. Den Naunhoferinnen gelang in den 60 Minuten nicht wirklich viel. Aber der Reihe nach.
Der erste Angriff gehörte den Gästen aus Hof.
Es wurde ein Spielzug angezogen und auch erfolgreich und sicher abgeschlossen. Im Gegenzug kassierte man das 1:1. Danach setzten sich aber die Hoferinnen mit 4 Toren in Folge zum 5:1 ab. Bereits hier zeigte sich das Prunkstück des Spiels.
Die Abwehrarbeit der Gäste aus Hof war an diesem Samstag absolute Spitze. Ein ums andere Mal zog man den Angreiferinnen aus Naunhof den Zahn. So wurde der Vorsprung kontinuierlich Tor um Tor ausgebaut. Über die Spielstände 3:7 und 3:11 war man beim Stand von 4:14 erstmals mit 10 Toren in Front. Zum Pausenpfiff stand es dann 6:15.
Die Ansprache fiel recht ruhig aus. Wichtig war nur weiterhin konzentriert zu spielen und die Torchancen konsequent zu nutzen, denn Naunhof sollte man nie abschreiben. Allerdings konnte man sich an diesem Abend voll und ganz auf die beste Hofer Spielerin verlassen.
Mit Uta Köhler hatten die Gäste einen super sicheren Rückhalt. Wenn es der Heimsieben doch einmal gelang den Ball vorzeitig zu erobern und zu einem Tempogegenstoß zu starten, musste die Torfrau erst einmal überwunden werden. Doch selbst diese Großchancen wurden von der Hofer Schlussfrau vereitelt.
In der Chancenverwertung war man im zweiten Abschnitt nicht mehr ganz so zielstrebig und sicher, wie noch zu Beginn des Spiels. Aber da die Abwehr bombensicher stand und ab und an das Tor auch noch getroffen wurde wuchs der Vorsprung von 7:17 über 9:21 und 23:11 bis zum Abpfiff auf 24:12.
Die Naunhoferinnen schafften es in keiner Phase des Spiels die Hofer Damen unter Druck zu setzen und zu gefährden. Der Sieg geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung, denn man muss der Mannschaft eine sehr gute Abwehrleistung bescheinigen. Im Angriff war erneut die Chancenverwertung nicht unbedingt gut.
Daran muss unbedingt gearbeitet werden, denn in anderen Spielen rächt es sich, wenn man zu viele Möglichkeiten auslässt. (Petra Ochocki)
Uta Köhler (Tor)
Silvia Göbel (Tor)
Janine Hoffmann (5)
Steffi Salomo (2)
Katrin Schulze (7/1)
Daniela Bautze (1)
Petra Ochocki (3/1)
Daniela Lucke (4)
Luisa Steuer (1)
Kati Kummich
Katrin Freigang (1)
26:13 (13:6)
Am Sonntag startete mit einem Heimspiel gegen die zweite Mannschaft der SG Hartha/Leisnig die Rückrunde für die Hofer Damen. Das Hinspiel konnte klar für sich entschieden werden und so war die Vorgabe für dieses Spiel ganz deutlich.
Zwei Punkte und ein eine gute Leistung sollte den Zuschauern geboten werden.
Die ersten Minuten sahen auch ganz gut aus. Den ersten Treffer konnten die Hoferinnen erzielen und auch das 2:0 folgte recht schnell. Die Abwehr stand recht aufmerksam und sicher. So ging es auch schnell nach vorne. Die Gäste hatten keine richtige Idee um die 6:0 Deckung der Hoferinnen zu überwinden. So konnte nach rund neun Minuten ein 6:1 Vorsprung heraus geworfen werden. gerade in der ersten viertel Stunde zeigten die Gastgeberinnen ein gutes Tempospiel. Allerdings muss man aus dem Positionsangriff mehr machen.
Hier wurden zu viele Chancen ausgelassen.
Dann passierte 10 Minuten lang fast nichts. Die Hofer Mannschaft schloss ihre Angriffe zu schnell und unvorbereitet ab. Zum Glück nutzten das die Gegnerinnen nicht aus. Zwar konnten sie aus einem 9:1 ein 9:4 machen, aber so richtig unter Zugzwang gerieten die Spielerinnen aus Hof nicht.
Die Hausherrinnen wechselten auch munter durch und so kamen alle Spielerinnen zu ihren Einsatzzeiten Zur Pause konnte dann ein 13:6 auf dem Protokoll verzeichnet werden.
Die zweite Hälfte begann wieder mit einem Treffer für Hof. Der Vorsprung wurde dann kontinuierlich ausgebaut. Allerdings bleib auch in den zweiten 30 Minuten die Chancenverwertung unter den Möglichkeiten der Mannschaft.
Gegen Ende konnte man noch einmal mit tollen Anspielen an den Kreis auf sich aufmerksam machen und so über die Spielstände 16:8 und 21:10 einen ungefährdeten 26:13 Erfolg feiern.
Das Tempospiel sah so schon ganz gut aus, auch die Torhüter konnten mit guten Paraden und 3 gehaltenen Siebenmetern ihren Teil zum Sieg beitragen.
Allerdings wartet nächste Woche mit Naunhof ein ungleich stärkerer Gegner. Da gilt es dann die Chancen zu nutzen und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ein gutes Spiel abzuliefern. (Petra Ochocki)
Uta Köhler (Tor)
Stephanie Geißler (Tor)
Janine Hoffmann (1)
Steffi Salomo (4/1)
Katrin Schulze (4/1)
Daniela Bautze (1)
Petra Ochocki (6/4)
Daniela Lucke (5)
Susan Triems
Mareen Cardey (1)
Kati Kummich
Katrin Freigang
Cornelia Bode (1)
Luisa Steuer (3)
17:20 (8:9)
Am Samstag hatte das Damenteam des TuS Staucha/Hof das letzte Hinrundenspiel in Rosswein zu bestreiten. Die Damen von der Mulde haben bisher eine respektable Saison gespielt und wollten auch gegen die Hoferinnen gerne punkten.
Den besseren Start erwischten auch die Gastgeberinnen. Sie legten gleich ein hohes Tempo vor und führten schnell mit 3:0. Den Hofer Mädels hingegen gelang in den ersten zehn Minuten nicht wirklich viel. Es dauerte bis zur 10 Spielminute ehe der erste Treffer zum 3:1 fiel.
Davor wurden aber schon drei Großchancen und 2 Strafwürfe vergeben. Es entwickelte sich ein Kampfspiel. Es gelang aber den Gästen den Rückstand wett zu machen und zum 3:3 ausgleichen zu können. Allerdings brauchte man einfach viel zu viele Möglichkeiten um das Tor zu machen.
Anstatt schnell und geradlinig nach vorne zu spielen, machte man sich das Leben selber schwer und spielte viel zu umständlich. Von den Außenpositionen kam diesmal so gut wie gar nichts. Und wenn sich dann doch einmal die Lücke bot, wurde die Torfrau regelrecht berühmt geworfen. Trotzdem gelang es beim Stand von 4:5 nach gut 20 Minuten erstmals selbst in Führung zu gehen.
Die Führung wechselte aber bis zur Pause immer wieder hin und her und kurz vorm Halbzeitpfiff gelang den Hoferinnen noch ein Tor und so ging es mit 8:9 für die Gäste in die Pause.
Die zweite Hälfte sollte ein wenig besser werden aber wirklich überzeugend war der Auftritt des TuS Teams an diesem Samstag nicht. Beim Stand von 11:11 gelang den Roßweiner Spielerinnen wieder der Ausgleich, doch die passende Antwort drauf folgte mit 3 Toren in Folge für die Gäste. Nun hatte man mal zwei und mal drei Treffer Vorsprung. Beim Stand von 16:12 aus Hofer sicht waren es dann sogar vier Tore. Mit all ihrer Erfahrung verteidigte die Mannschaft nun diesem Vorsprung bis zum Abpfiff.
Es war keine überzeugende Leistung die bei dem 17:20 Sieg gezeigt wurde, aber am Ende ist es wichtig auch mal solche eher nicht so gute Spiele mit Kampfgeist und Siegeswillen für sich zu entscheiden. Man kann nur froh sein, dass es den Gastgeberinnen nicht gelang die Schwächen des TuS Teams für sich zu nutzen. Nun geht es in die verdienten Weihnachtsferien. Die Mannschaft wünscht allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr, wo es dann im Januar wieder auf Punktejagd geht. (Petra Ochocki)
Uta Köhler (Tor)
Silvia Göbel (Tor)
Janine Hoffmann (3/2)
Steffi Salomo (5/3)
Katrin Schulze (6/2)
Daniela Bautze
Petra Ochocki (1/1)
Daniela Lucke (4)
Luisa Steuer
Kati Kummich (1)
Katrin Freigang
Cornelia Bode
Ines Röhrig
30:11 (15:4)
Zum Nikolaustag stand für das Damenteam des TuS Staucha/Hof das letzte Heimspiel des Jahres auf dem Plan.
Zu Gast war der VfB Torgau. Ausgestattet mit neuen Trikots sollte dem Publikum eine gute Leistung geboten werden. Die Gäste waren ohne Wechselspieler angereist und so sollte von Beginn an mit Tempo gespielt werden. Die ersten Minuten konnten die Hoferinnen das angesagte recht gut umsetzen. Die Abwehr stand diesmal von Anfang an relativ sicher und so dauerte es einige Minuten, ehe die Gäste ihr erstes Tor zum 2:1 Zwischenstand erzielen konnten.
Beim Stand von 3:2 waren die Gäste noch auf Tuchfühlung doch danach legten die Hausherrinnen noch eine Schippe drauf und bauten den Vorsprung langsam aber sicher auf 10:2 aus, ehe den Torgauerinnen wieder ein Tor gelang.
Anteil daran hatte die stark aufspielende Hofer Torfrau, die immer wieder die Würfe entschärfte. Im Angriff wurden durch viel Bewegung die nötigen Lücken geschaffen und dann meistens versenkt. Bis zum Pausenpfiff gelang den Gästen nur noch ein Tor und so ging es mit 15:4 in die Kabine.
Der zweite Abschnitt sollte weiterhin mit viel Tempo gestaltet werden. Der Vorsprung wuchs kontinuierlich an und beim Stand von 19:4 für die Gastgeberinnen, gelang den Torgauer Damen dann das erste Tor in Halbzeit zwei. Die Hoferinnen waren aber nun nicht mehr so treffsicher. Zwar wurden weiterhin Tore erzielt, aber leider wurden auch viele Chancen ausgelassen. Es wurde auf allen Positionen durchgewechselt und jede Spielerin kam zu ihren Einsatzzeiten.
Auch das Angriffssystem wurde auf 2 Kreisläufer umgebaut um so das ein oder andere auszutesten. Die Torgauer Damen schafften es nun sich immer wieder Strafwürfe zu erkämpfen und so noch etwas Ergebniskorrektur zu betreiben. Allerdings konnten die Hofer Torfrauen von acht 7m-Würfen vier entschärfen. Am Ende konnte auch diesmal der 30. Treffer bejubelt werden. Über weite Strecken zeigte die Rüster-Sieben eine ansprechende Leistung. An der Verwertung von so genannten 100 prozentigen muss noch gearbeitet werden, aber am Ende zählen die zwei Punkte und der 30:11-Sieg war auch in der Höhe völlig verdient.
Nächste Woche ist man in Rosswein zu Gast und dort muss wieder über 60 Minuten Vollgas gegeben werden um auch dort erfolgreich zu sein. ( Petra Ochocki )
Uta Köhler (Tor)
Silvia Göbel (Tor)
Luisa Steuer (1)
Steffi Salomo
Katrin Schulze (10/3)
Daniela Bautze (1)
Petra Ochocki (5)
Daniela Lucke (4)
Susan Triems
Mareen Cardey (5/1)
Kati Kummich
Katrin Freigang (3)
Cornelia Bode (1)
15:34 (10:15)
Am Samstagnachmittag mussten die Frauen des TuS Staucha/Hof in Eilenburg antreten. Nach der Niederlage letzte Woche in Borna, war die Mannschaft auf Wiedergutmachung aus. Vier Spielerinnen fehlten und so musste auf einigen Positionen etwas umgebaut werden, aber die Mannschaft hat sich sehr gut verkauft.
In den ersten 30 Minuten tat man sich in der Abwehr noch etwas schwer.
Die Eilenburgerinnen konnten von beiden Halbpositionen immer wieder zum Erfolg kommen. Zwar stellten die Hofer Damen von Beginn an klar, wer dieses Spiel gewinnen sollte, doch ließ man den Gegnerinnen noch zu viel Platz zum Tore werfen. Nach elf Minuten stand es 5:9 für die Gäste und der Vorsprung wurde auch bis zur Pause auf 10:15 ausgebaut.
In den zweiten 30 Minuten drehten die Hoferinnen dann richtig auf. Die Abwehr leistete immer bessere Arbeit und so kam die Heimsieben kaum noch zu Chancen. Die beiden gut aufgelegten Torfrauen taten dann ihr übrigens. Im Angriff überzeugten die Gäste durch ein gutes Kreisläuferspiel. Auch das Tempo wurde im zweiten Abschnitt konsequent hochgehalten.
Eine gute viertel Stunde vor Schluss war der Vorsprung auf 14:24 angewachsen. Nun sollte auch der 30 Treffer fallen. Und an diesem Samstag passte dann ziemlich viel zusammen. Aus einer nun sicher stehenden Abwehr heraus, wurde der Angriff schnell und sicher vorgetragen und auch erfolgreich abgeschlossen. Es wurde wirklich auf allen Positionen durchgewechselt und alle Spielerinnen, die auf dem Parkett standen, konnten sich auch in die Torschützenliste eintragen.
Das schönste Tor des Spiels war wohl der letzte Treffer. Ein direkt verwandelter Freiwurf besiegelte den auch in dieser Höhe verdienten 15:34 Erfolg des TuS Staucha/Hof.
Damit haben die Hoferinnen bewiesen, dass die Leistung letzte Woche ein Ausrutscher war. Nun gilt es nächste Woche zu Hause gegen Torgau an diese Leistung anzuknüpfen. ( Petra Ochocki )
Uta Köhler (Tor)
Stephanie Geißler (Tor)
Cornelia Bode (3)
Katrin Schulze (4)
Daniela Bautze (3)
Daniela Lucke (8/1)
Susan Triems (1)
Mareen Cardey (8/2)
Kati Kummich (3)
Katrin Freigang (3)
Luisa Steuer (1)
Andrea Barth
23:21 (10:13)
Nach fünf Wochen Pause hatten die Frauen des TuS Staucha/Hof ein Auswärtsspiel beim Bornaer HV 09 zu bestreiten.
Die Bornaerinnen nehmen den dritten Anlauf, um in die Bezirksliga aufzusteigen. Im letzten Jahr scheiterten sie knapp in der Relagation. Demnach war von Beginn an ein enges Spiel zu erwarten. Es sollte von Anfang über ein schnelles Spiel die leichten Tore erzielt werden, um die Gegner gleich unter Druck zu setzen.
Aber ganz so wie gewünscht verlief der Start nicht. Zwar konnten die Hoferinnen den ersten Treffer erzielen, aber mit dem schnellen Spiel nach vorne war das so eine Sache.
Die Gäste aus Hof standen in den ersten 30 Minuten gut in der Abwehr. Ein ums andere Mal wurden die Würfe der groß gewachsenen Bornaerinnen durch den Mittelblock entschärft. Leider war man nicht immer auf Augenhöhe, wenn es um Abpraller ging. Denn diese fanden doch immer wieder den Weg zum Gegner.
So konnte sich keine von beiden Mannschaften absetzten. Über 3:3, 6:6 kam man zum 10:10 in der 20 Minute.
Dies war der erwartete Kampf gegen unermüdliche agierende Bornaerinnen. Nach etwa 20 Minuten begriffen die Hoferinnen, dass die Heimmannschaft immer 2 Spielerinnen wechselte. Dieser Platz wurde dann endlich genutzt, um sich mit drei Toren zum 10:13 zur Pause abzusetzen.
In die zweiten 30 Minuten kamen die Gäste auch noch ganz gut rein.
Gleich der erste Angriff wurde im gegnerischen Gehäuse untergebracht und so die Führung auf 10:14 ausgebaut.
Danach sah man eine gänzlich andere Mannschaft auf dem Parkett. Die Abwehr stand plötzlich viel zu weit weg vom Gegner. Seitlich wurde wenn überhaupt nur unzureichend verschoben. Somit konnten die Bornaerinnen ihre Würfe nun ungehindert aufs Hofer Tor bringen und auch sicher versenken.
Auch im Angriff wurden zu viele Chancen liegengelassen. So schmolz der Vorsprung von 10:14 auf 14:15 ein und folgerichtig fiel auch der Ausgleich. Nun entwickelte sich wieder ein absolutes Kampfspiel mit dem besseren Ende für die Heimsieben.
Am Ende gewannen die Bornaer Damen das Spiel mit 23:21. Die Hoferinnen zeigten zwei verschiedene Halbzeiten. Nun gilt es im nächsten Spiel die Fehler aus den zweiten 30 Minuten nicht zu wiederholen sondern 60 Minuten lang mit voller Konzentration und Laufbereitschaft zu agieren. ( Petra Ochocki )
Uta Köhler (Tor)
Stephanie Geißler (Tor)
Janine Hoffmann (2)
Luisa Schulz
Katrin Schulze (2)
Daniela Bautze (1)
Petra Ochocki (8/3)
Daniela Lucke (4)
Susan Triems
Mareen Cardey (3/2)
Andrea Barth
Katrin Freigang (1)
24:10 (16:7)
Am Sonntag hatten die Damen des TuS Staucha/Hof die Mannschaft des SV Regis-Breitingen zu Gast. Von vornherein sollte mit Tempohandball der Grundstein für einen deutlichen Sieg gelegt werden.
Doch die ersten Minuten waren noch nicht das Gelbe vom Ei. Der erste Treffer fiel für die Gäste, da die Hofer Abwehr noch zu statisch reagierte. Es gab eigentlich nur zwei Leute die bei den Spielerinnen aus Regis mit Würfen aufs Hofer Tor für Gefahr sorgten, aber so recht stellte sich der Mittelblock nicht darauf ein. So konnte die Heimmannschaft noch nicht ganz überzeugen.
Bis zum 3:3 waren die Gäste immer noch dran, aber danach zeigte sich, dass auch die Damen aus Hof mit schnellem Spiel glänzen können. Die Abwehr fand sich mehr und mehr ins Spiel und konnte so ein ums andere Mal den Ball vorzeitig erobern und die sich daraus ergebenden Chancen wurden in Halbzeit eins super sicher vorgetragen und auch im gegnerischen Tor untergebracht. So konnte der Vorsprung von 5:3 über 8:4 und 12:6 bis zur Pause auf 16:7 ausgebaut werden.
Diesmal war aber die Abwehr nicht so gut wie noch letzte Woche. Es gab eigentlich nur zwei Torschützen aus der gegnerischen Mannschaft, aber es stand meistens nur ein Abwehrspieler bei der Werferin. Dadurch konnten die Gäste sieben Treffer erzielen, was eindeutig zuviel ist.
Die zweiten dreißig Minuten waren dann eher spielerische Magerkost.
Zwar wurde versucht weiterhin das Tempo hoch zu halten, aber es war nicht mehr so sicher wie noch vor dem Pausenpfiff. Es gab reihenweise Chancen für die Gastgeberinnen aber entweder kamen die Würfe auf die Torfrau oder der Pfosten war im Weg. Auch spielerisch war es nicht mehr so klasse. Bedingt durch einige Positionswechsel und auch verschiedene Angriffsvarianten war der Spielfluss nicht mehr so gut. Das Torpolster konnte zwar weiter ausgebaut werden, aber es hätten durchaus noch mehr Tore sein können.
Am Ende konnten sich die Hofer Damen über einen 24:10 Sieg freuen. Grundstein dafür war eine starke Angriffsleistung in der ersten Hälfte. Wenn man es schafft diese gute Leistung über die gesamte Spieldauer zu zeigen und sich auch in der Abwehr stabilisiert kann man doch einiges erwarten.
Nun gilt es die Form zu halten und am 21.11. in Borna beim direkten Verfolger zu punkten. (Petra Ochocki)
Uta Köhler (Tor)
Stephanie Geißler (Tor)
Janine Hoffmann (2)
Andrea Barth (2/1)
Katrin Schulze (1)
Silvia Göbel
Petra Ochocki (9/3)
Daniela Lucke (3)
Susan Triems
Mareen Cardey (5)
Kati Kummich
Katrin Freigang (2)
13:23 (6:15)
Zum Samstagvormittag mussten die Damen des TuS Staucha/Hof in Oschatz gegen SV Traktor Cavertitz antreten. Ziel war es natürlich beide Punkte einzufahren, aber auch spielerisch zu überzeugen.
Der erste Treffer fiel allerdings für die Mannschaft aus Cavertitz. Das sollte allerdings die erste und letzte Führung sein. Die Abwehr der Hoferinnen stand sicher und konnte die Angriffe der Gastgeberinnen immer wieder blocken. Im Angriff spielte man schnell nach vorne und konnte auch das ein oder andere Mal den Ball vorzeitig erobern und mit einem Torerfolg abschließen. Das Angriffsspiel der Cavertitzerinnen war recht gut lesbar, und so konnte der Vorsprung der Gäste aus Hof von 1:2 über 3:7 bis auf 4:10 ausgebaut werden. Die Spielerinnen aus Cavertitz kamen wenn dann über Einzelaktionen zum Erfolg. Dank der guten Abwehrleistung mit einer wieder gut aufgelegten Torfrau dahinter wurden in den ersten 30 Minuten nur sechs Gegentreffer zugelassen. Denn der Mittelblock konnte immer wieder die Würfe aus der zweiten Reihe blocken und auch sonst stand die Abwehr recht sicher. Im Angriff wurden noch zu viele Chancen ausgelassen, sonst wäre das Ergebnis zur Halbzeit noch höher ausgefallen. So ging es mit einem 6:15 in die zweite Hälfte.
Hier ging es vor allem mit viel Tempo weiter. Beim Stand von 6:16 waren es erstmals zehn Tore Vorsprung. Die Abwehr stand weiter sicher und die Angriffe wurden schnell nach vorne gespielt. Vor allem über die linke Seite konnten immer wieder Tempogegenstöße gelaufen werden und wurden auch recht sicher im gegnerischen Gehäuse untergebracht. Beim Stand von 9:22 in der 45.Minute nahmen die Gastgeberinnen eine Auszeit um sich noch einmal zu konzentrieren. Die Hofer Damen hatten eigentlich vor noch einmal durch einen ruhigen Spielaufbau und Varianten im Angriff zum Erfolg zu kommen. Aber in der letzten viertel Stunde gelang nicht mehr viel. Auch die Abwehr arbeitete nicht mehr konsequent genug. Zu viele einfache Fehler und etliche ungenutzte Chancen ermöglichte es den Cavertitzerinnen den Rückstand zu verkürzen. Aber am Ende stand ein ungefährdeter 13:23 Sieg auf dem Protokoll. Leider wurde im zweiten Abschnitt nicht das umgesetzt, was vom Hofer Trainer gefordert wurde. Daran muss noch gearbeitet werden, aber positiv ist auf jeden Fall, dass die Abwehr zu alter Stärke zurück gefunden hat.
Nächste Woche kommt mit Regis-Breitingen wieder eine unbekannte Mannschaft ins heimische Hof. Da muss dann wieder eine gute Leistung abgerufen werden. ( Petra Ochocki )
Stephanie Geißler (Tor)
Ines Röhrig (Tor)
Janine Hoffmann (5)
Steffi Salomo (5/2)
Andrea Barth (1/1)
Daniela Bautze (3/1)
Petra Ochocki (5/4)
Daniela Lucke (2)
Susan Triems
Kati Kummich
Katrin Freigang (2)
19:14 (13:9)
Am Sonntagnachmittag war mit der zweiten Mannschaft des BSC Victoria Naunhof eine altbekannte Truppe zu Gast in der Hofer Halle. Letzte Saison spielte man noch gemeinsam in der Bezirksliga und jetzt traf man in der Bezirksklasse aufeinander.
Den ersten Treffer konnten auch die Gäste für sich verbuchen, denn die Abwehr verschlief den Anpfiff aber der Ausgleich fiel relativ schnell. Doch so richtig kamen die Hofer Damen, die bedingt durch fehlende Spielerinnen etwas umstellen mussten, noch nicht in Schwung.
Bis zum Stand von 5:5 blieb die Partie sehr ausgeglichen. Im Angriff konnten zwar die Chancen in Tore umgemünzt werden, aber leider war die Abwehr nicht so ganz auf Augenhöhe des Geschehens. Zu langsam wurde in Richtung Ballseite verschoben. Somit kamen die Gäste immer wieder zu Wurfmöglichkeiten. Beim Stand von 7:5 war die Heimmannschaft erstmals mit 2 Toren in Front. Beim Stand von 10:6 waren es dann sogar 4 Treffer, aber so wirklich kam keine Sicherheit ins Spiel der Hofer Damen.
Bis zur Pause blieb es bei den vier Toren Vorsprung, aber die Gegentreffer, die die Gäste aus Naunhof erzielen konnten, waren zu einfach. Zwar konnten die Hoferinnen ebenso den einen oder anderen Konter spielen und auch sicher verwandeln, aber aus dem Spiel heraus, gelang nicht das, was man sich vorgenommen hatte.
In Hälfte zwei muss man sich auch eindeutig bei der guten Hofer Torfrau bedanken, die mit einem sehr guten Spiel großen Anteil am Sieg hatte. Denn ihre Vorderleute machten es ihr nicht unbedingt leicht.
Gleich nach der Pause konnten 3 Treffer nachgelegt werden und den Vorsprung auf 16:10 auszubauen. Aber danach taten sich die Mannschaften sehr schwer ein gutes Handballspiel zu zeigen. Die Heimsieben konnte sich sogar auf 18:11 absetzen, aber dann fiel fast 10 Minuten kein Tor mehr. Die Gäste konnten den Rückstand auf 18:13 verkürzen ehe 90 Sekunden vor Schluss der 19 Treffer für Hof fiel. Damit war dann alles entschieden und die Mannschaft des TuS Staucha/Hof konnte einen 19:14 Sieg feiern.
Nicht unbedingt ein schönes Spiel, denn es war schon sehr von Kampf geprägt, aber wichtig sind die zwei Punkte. Kämpferisch wieder eine gute Leistung, jetzt muss nur noch das spielerische dazu kommen und dann sieht es gar nicht so schlecht aus. ( Petra Ochocki)
Uta Köhler (Tor)
Stephanie Geißler (Tor)
Janine Hoffmann (5)
Steffi Salomo
Andrea Barth (1)
Daniela Bautze (3)
Petra Ochocki (7/2)
Daniela Lucke (2)
Susan Triems
Mareen Cardey (1/1)
Kati Kummich
Katrin Freigang
13:22 (6:12)
Am Samstag startete endlich wieder der Punktspielbetrieb für die Frauenmannschaft des TuS Staucha/Hof mit einem Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft der
SG Hartha/Leisnig.
Nach der verkorksten letzten Saison spielen die Hoferinnen in diesem Jahr in der Bezirksklasse. Mit Janine Hoffmann, Stephanie Geißler und Andrea Barth stehen in dieser Spielzeit drei Spielerinnen aus dem Nachwuchs erstmals mit auf dem Parkett bei den Frauen. Und so viel vorne weg, alle drei haben einen guten Einstand abgeliefert. Aber der Reihe nach.
Nach einer kurzen Abtastphase konnten die Gäste aus Hof den ersten Treffer der Partie für sich verbuchen. Die Abwehr fand sich recht ordentlich ins Spiel hinein. Die ersten Würfe konnten geblockt werden, und im Angriff war man variabel und erzielte die Tore von allen Positionen. So konnten die Hoferinnen mit 4:1 in Führung gehen.
Zwischen der 10. und 20.Minute passierte auf beiden Seiten nicht viel. Aber die Abwehr der Hofer bewegte sich nicht mehr so gut. Das Verschieben zur Ballseite klappte nicht mehr so gut. So konnte die Heimmannschaft vor allem im Eins gegen Eins zum Torerfolg gelangen, da meistens der Nebenmann in der Abwehr fehlte. So konnten die Leisnigerinnen auf 3:4 verkürzen. Aus dem Rückraum hatte entweder die Abwehr die Hand am Ball oder die gut aufgelegten Hüter konnten parieren. Gegen Ende der ersten Halbzeit zogen die Hoferinnen das Tempo noch einmal an und setzten sich über 3:7und 6:9 auf 6:12 bis zum Pausenpfiff ab.
Dieser Vorsprung wurde dann in den zweiten 30 Minuten kontinuierlich ausgebaut. Schön ist, dass von allen Positionen die Tore erzielt werden konnten. Beide Außenpositionen nutzen ihre Chancen recht konsequent, die Rückraumschützen fanden die Lücke und auch der Kreis wurde durch schöne Anspiele eingesetzt. Allerdings muss die Chancenverwertung noch etwas besser werden. Über die Spielstände 8:14, 10:18 und 12:20 konnte am Ende ein 13:22 Sieg bejubelt und damit ein positiver Einstand in die neue Saison gefeiert werden.
Nächste Woche kommt mit Naunhof II der Mitabsteiger aus der Bezirksliga in die Hofer Halle. Das wird dann gleich ein echter Härtetest für die Mannschaft. Wenn die Abwehr noch beweglicher und schneller wird, und wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung geboten wird, können sich die Hoferinnen durchaus Chancen ausrechnen. ( Petra Ochocki )
Im Tor: Uta Köhler und Stephanie Geißler
Ines Röhrig
Steffi Salomo (5)
Katrin Schulze (2)
Daniela Bautze
Petra Ochocki (7/3)
Daniela Lucke (2)
Janine Hoffmann (2)
Mareen Cardey (4/1)
Kati Kummich
Katrin Freigang
Andrea Barth